Am 7.5.2009 besuchte Aloysius Mugasa, Director Kolping Uganda, für einen Abend Geretsried, um die Probleme mit der Unterstützung der Berufsschule in Mulagi zu besprechen.
Es wurden verschiedene Schritte festgelegt, um die Berufsschule Mulagi auf die Erfolgsspur zurückzuführen Kolping Uganda sagte uns dazu die volle Unterstützung zu.
Mitte 2009 wurde ein neuer Strategischer Plan erarbeitet und in einer Sitzung am 20.8.2009 wurde in einem Gespräch zwischen Erzbischof Denis Lote, Aloysius Mugasa und Peter Guloba, Mitglied der Kolping Familie Mulagi und Schatzmeister Kolping Uganda die weitere Vorgehensweise festgelegt. Neben der Neuernennung des Aufsichtsrates, der nur noch aus 6 Personen besteht, wurde festgehalten, dass die Eigenproduktion unbedingt erfolgen muss.
Im Dezember wurden € 5000 von Kolping Geretsried zur Begleichung der dringensten Schulden bereitgestellt. Der Empfang konnte erst Anfang März schriftlich bestätigt werden, da durch Unwetter die Leitungen gestört waren.
Im Februar erhielten wir die Kopie eines Schreibens von Erzbischof Lote an die Lehrer der Berufsschule in Mulagi. Die Lehrer wurden in diesem Brief in sehr harschem Ton an ihre Pflichten und die Notwendigkeit der Schaffung von Einkünften durch Produktion erinnert.
Die Anzahl der Schüler und damit die Einkünfte aus dem Schulgeld steigen, da eine Organisation Schüler auf „unsere“ Schule schickt und die Kosten für das Schulgeld übernimmt.