Wir möchten einen Beitrag leisten für eine gerechtere Welt und Menschen in den Armutsregionen der Welt die Chance auf ein menschenwürdiges Leben aus eigener Kraft geben. Wichtig ist hierbei die Hilfe zur Selbsthilfe, denn das Kolpingwerk schreibt in seinen Leitlininen: "Der Mensch ist für seine eigene Entwicklung vorrangig verantwortlich." Diese Aussage basiert auf einem christlichen Menschenverständnis, das jeden einzelnen Menschen als Person betrachtet, die mit besonderer Würde ausgestattet ist, eigenverantwortlich handelt und eingebunden ist in soziale Bezüge sowie Mitverantwortung trägt.
Projekte
St. Boniface Technical School Mulagi / Uganda
Unterstützung Pfarrer Dr. Gomez inIndien
Unterstützung Pater Pius in Kenia
Unterstützung der „Freundeskreis Togo e.V.“
Unterstützung des Projektes „Argentinien“ des Bezirksverbandes
20 Jahre Hilfe für Uganda
Wie allen unseren Freunden bekannt ist, begann die Kolpingfamilie Geretsried 1988 mit der Unterstützung der Erzdiözese Tororo in Uganda. Im Juli 1993 entstand die Idee eine Berufsschule in Mulagi wieder aufzubauen. Am 17.02.2003 konnte die St. Boniface Technical School Mulagi eröffnet werden.
Doch die Probleme sind noch nicht überwunden:
Die Unterhaltskosten der Schule wollte der Staat übernehmen. Aber auch der Staat Uganda hat große finanzielle Probleme. So wartet die Handwerkerschule immer noch auf die Übernahme der Kosten. Als Folge davon fehlt das Geld in der Schule für die täglichen Dinge. Entscheidend für den Fortbestand der Schule ist die regelmäßige Bezahlung der Lehrer. Mit unserer Unterstützung haben wir den Schulbetrieb aufrecht erhalten
Insgesamt haben alle Beteiligten € 210.000 gespendet, um aus den Ruinen wieder eine funktionierende Schule aufzubauen.
Heute werden an der Handwerkerschule Mulagi junge Männer zu Tischlern, Maurern und Metallwerkern ausgebildet. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Mulagi liegt ca. 40km westlich von Tororo in einem rein bäuerlichen Gebiet. Das Dorf Mulagi hat einen Einzugsbereich von ca. 25000 Einwohner. Mittlerweile ist das Dorf zu einem Schulzentrum geworden. Neben der staatlichen Grund- und Hauptschule, wurde durch Klosterschwestern aus Neapel eine Berufsbildungsstätte für Mädchen gebaut. Durch den von uns finanzierten Anschluss des Dorfes an das öffentliche Stromnetz, einen neuen Brunnen und die Handwerkerschule ist zusammen mit den anderen Einrichtungen dieses Zentrum der Hilfe zur Selbsthilfe entstanden.Wir helfen weiter.